Das Wort hat der Präsident

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Brandaktuell: Die “1577“-Limite im TARDOC

Kaum ein Thema beschäftigt die Schweizer Ärzteschaft derzeit so sehr wie die geplante Höchstgrenze für ärztliche Leistungen (AL) im TARDOC. Ab dem 1. Januar 2027 soll – sofern der Bundesrat die Tarifversion 2027 genehmigt – pro Ärztin bzw. Arzt im Monatsdurchschnitt höchstens 1’577 Taxpunkte ärztlicher Leistung pro Arbeitstag verrechnet werden dürfen. Die Vorgabe geht auf einen Parlamentsbeschluss im Rahmen des KVG-Kostendämpfungspakets 2 zurück; die FMH hat sie im politischen Prozess stets bekämpft, sich dann aber an der Umsetzung beteiligt, um eine praxisnähere Lösung als eine starre Bundesratsverordnung zu erreichen.

Für uns als Augenärztinnen und Augenärzte ist das brisant: Die Ophthalmologie zählt – zusammen mit den ambulanten Pauschalen – zu den potenziell besonders betroffenen Fachgebieten, weil bei uns an einzelnen Tagen sehr viele Leistungen anfallen. Eine pauschale Deckelung droht damit, die augenärztlichen Leistungen und die Versorgung spürbar einzuschränken.

Es gibt aber auch die genannten Verbesserungen bzw. Entschärfungen, die man kennen sollte: Massgebend ist nicht der einzelne Tag, sondern der Durchschnitt über den ganzen Kalendermonat. Nur der ärztliche Anteil (AL) zählt – der Infrastruktur- und Personalanteil (IPL), die ambulanten Pauschalen sowie Notfall- und Dringlichkeitszuschläge (AA.30) und Berichte/Gutachten (AA.25) sind ausgenommen. Die Grenze gilt pro Person (GLN, nicht ZSR) und kann im Rahmen der jährlichen Tarifpflege angepasst und weiterentwickelt werden. Nach heutigem Wissensstand dürfte die Mehrheit der Ärzteschaft die Limite im Monatsdurchschnitt gar nicht erreichen; die FMH analysiert derzeit mit den Fachgesellschaften, welche Fachrichtungen wie stark betroffen sind, und bringt spezifische Lösungen sowie eine Übergangsregelung in die Verhandlungen ein.

Die SOG informiert dazu sehr aktiv (siehe weiter unten unter “Optik und Politik“). Alle Details, Berechnungsbeispiele und ein ausführliches FAQ hat die FMH zusammengestellt:
https://tarifeambulant.fmh.ch/tarifstrukturen/hoechstgrenze.cfm

Verschiedenste Gruppierungen sind politisch aktiv geworden, mehrere Kampagnen für eine Petition sind bereits am Laufen, z.B. hier (es fehlen nur noch wenige Stimmen):
https://act.campax.org/petitions/keine-obergrenze-fur-tardoc

Der Beobachter macht sich dafür bereits über die Spezialisten lächerlich, da die Hausärzte mit den 1577 Taxpunkten angeblich ganz gut leben könnten. Der Artikel ist haarsträubend, aber halt Beobachter https://www.beobachter.ch/gesundheit/spezialarzte-rebellieren-gegen-neue-honorar-obergrenze-956307?srsltid=AfmBOopWRBMoMPTvZA0hGkuB4nYO99LNWMnm61kLDAZQUMwpJLYN9H8j und der altbekannte Ärtzehasser Gian Signorell.

Anleitung zum Lesen von wissenschaftlichen Arbeiten/Studien:

Was Wissenschaftler sagen – und was sie eigentlich meinen ...
Wie man einen wissenschaftlichen Text dekodiert
Die Juristen haben ihre Geheimsprache namens Legalese/Juristendeutsch, Beamte haben ihre Geheimsprache Beamtendeutsch (Baum = raumgreifendes Grossgrün). Juristische Texte und behördliche Schreiben muss ich mir des Öfteren von der KI in einfache Worte übersetzen lassen.

Auch die Wissenschaftler haben eine Geheimsprache, sie nennt sich wissenschaftliches Schreiben und darüber gibt es ganze Bücher und es gibt manchmal auch entsprechende Kurse an der Uni.

Als ich als Doktorand unterwegs war hatte ich in meinen Unterlagen jeweils folgende Tabelle zur Hand:
Was Wissenschaftler sagen...

Natürlich ist das ziemlich übertrieben. Trotzdem ist die Liste heute noch hilfreich, wenn es darum geht, wortreiche Studien entsprechend interpretieren zu können.

Neben diesen Floskeln kommt noch eine weitere sprachliche Besonderheit hinzu, das Hedging.
Eine der Hauptbesonderheiten des wissenschaftlichen Schreibens ist das “Hedging“. Hedging ist eine Art wissenschaftliche “Schwurbelei“, die es einem ermöglicht, seine Aussagen in dermassen viele Konjunktive und Einschränkungen zu verpacken, dass das Festnageln auf eine definitive Aussage im Notfall dem Festnageln von Götterspeise an eine Wand entspricht.

Ein anderes Wort für diese Art zu formulieren ist im Englischen der Begriff “weasel word“. Der aus dem amerikanischen Englisch stammende Ausdruck weasel(-)word bezeichnet ein Wort mit vager und unscharfer Bedeutung. In den USA wurde der Ausdruck durch Theodore Roosevelt bekannt, der ihn 1916 verwendete, um die Politik von Woodrow Wilson anzugreifen.

Wissenschaftliches Schreiben ist also eine Mischung aus Politikersprech (viel reden und nichts sagen, aber es klingt sehr schön gelehrt) mit verbaler Verantwortungsdiffusion (“DAS habe ich so nicht explizit gesagt“).

Ich möchte dies anhand einer wirklich ziemlich wissenschaftlichen Arbeit etwas erläutern (ich publiziere hier ganz bewusst weder den Titel der Studie noch die Autoren). Aktuell wird unter Zuhilfenahme von KI in enormer Weise Protein-Forschung betrieben. Dabei helfen der Wissenschaft viele Modelle, Proteinstrukturen besser analysieren oder auch voraussagen zu können. Eines dieser Programme, das häufig genutzt wird, heisst AlphaFold.

AlphaFold wurde in einer neuen Version auf den Markt gebracht und in diversen Studien unter die Lupe genommen. Schauen wir also, was da steht, und versuchen das dann zu interpretieren:
“AlphaFold demonstriert in den meisten Fällen eine mit experimentellen Strukturen konkurrierende Genauigkeit und eine deutlich bessere Leistung als andere Methoden.“

“In den meisten Fällen“ mehr als 50 %, aber eben keine 100 %. Eine gute Schätzung vermutlich. Da man das Programm nutzt, um unbekannte Proteinstrukturen vorherzusagen, gibt es keinen Vergleich, wie gut die Schätzung des Programms ist, weil es keinen Vergleichswert zur Eichung gibt. Die KI funktioniert aber soweit gut an Datensätzen aus der schon vorhandenen PDB-Datenbank, anhand derer sie trainiert wurde und die sie kennt.

“Eine mit experimentellen Strukturen konkurrierende Genauigkeit“: In den Fällen, in denen es echte Strukturen gab (bevorzugt z.B. Röntgenkristallstrukturen), kam es soweit relativ gut hin.

“Eine deutlich bessere Leistung als andere Methoden“: Die älteren Programme sind noch schlechter. Perfekt ist das Programm noch nicht, weil es auch künftig optimiert und weiterentwickelt wird. Es scheint, so wohlklingend die Publikation zur Vorversion auch beschrieben ist, Luft nach oben zu geben.

“In CASP13 (2018) gewann die erste Version von AlphaFold den Wettbewerb und bewies, dass ihr Deep-Learning-Ansatz herkömmliche Methoden übertreffen kann. Es gab jedoch noch Raum für Verbesserungen.“ Übersetzung: Alle Modelle in diesem Wettbewerb scheiterten.

“In CASP14 (2020) sagte die nächste Version von AlphaFold Strukturen voraus, die mit den experimentellen Ergebnissen vergleichbar und manchmal nicht von ihnen zu unterscheiden waren.“  

AlphaFold hat sich verbessert, aber es bleibt hinter den experimentell gewonnenen Proteinstrukturen zurück.

Man hat also ein Strukturvorhersageprogramm, das besser ist als seine Vorgänger (sonst könnte man es nicht veröffentlichen). Dieses Programm ist aber noch immer fehlerbehaftet und nicht ausgereift, daher arbeitet man an einer Version 2. Die Daten, die man mit Version 1 gewonnen hat, sind somit definitiv NICHT verlässlich oder belastbar. Die Beispiele, die in den zitierten wissenschaftlichen Publikationen verwendet werden, sind immer die besten Ergebnisse. Der Rest war deutlich schlechter und wird daher nicht erwähnt.

Dieses “wissenschaftliche Schreiben“ bedeutet für Juristen, die es bevorzugen, dass etwas explizit im Text steht, dass man eben auch mal zwischen den Zeilen lesen muss, um den wirklichen Inhalt eines Papers zu verstehen. Anschliessend zieht man das Marketingsprech und die Lobhudelei ab, die man braucht, um weitere Gelder anzuwerben.

Zum Schluss bleibt unter Umständen nicht mehr viel übrig: AlphaFold sagt Proteinstrukturen voraus, von denen alle nicht identisch mit den natürlichen Proteinstrukturen sind. Manche kommen soweit hin, dass man die Ähnlichkeit nicht abstreiten kann. Bei unbekannten Strukturen kann man auch würfeln, weil das Ergebnis nicht überprüfbar ist, kann soweit ähnlich sein, kann aber auch nichts mit der tatsächlichen Struktur gemeinsam haben. Man ist aber auf einem guten Weg und braucht daher mehr Geld.

Ginge es um ein gerichtliches oder juristisches Verfahren, würde es schwierig, denn ein Richter oder Anwalt will halt lieber eindeutige Aussagen.

Ich möchte damit nur darauf hinweisen, dass wir in der aktuellen Paper-Flut leider wirklich viel Geschwurbel haben und es immer schwieriger wird, die tatsächlich wichtigen Entdeckungen, Innovationen und Entwicklungen aus dem ganzen Geschreibsel herauszulesen.

Optik und Politik

Wenn es um die Transparenz wissenschaftlicher Daten geht, ist interessanterweise nicht immer alles so richtig transparent. Siehe Einleitung. Interessant wird es z.B., wenn man bei EMA nach Studiendaten oder Herstellungsrichtlinien gewisser Produkte sucht. Gibt es ehrbare Gründe, weshalb wesentliche Abschnitte geschwärzt sind? – Ein Grund, weshalb dieser Abschnitt hier unter Politik und nicht unter Wirtschaft erscheint. Ist auch eine politisch motivierte Seite: https://officialema.substack.com/p/ctd-spikevax-list-of-emas-embarrasing?utm_source=cross-post&publication_id=3195660&post_id=203222529&utm_campaign=1264116&isFreemail=true&r=3xa4cu&triedRedirect=true&utm_medium=email. Dort in der Tabelle die Detail-Listen abrufen.

Schweizerische Gesundheitspolitik

Im Moment ist viel Aktionismus festzustellen im Rahmen der geplanten Tardoc-Anpassungen für 2027. Da die SAoO sich nicht als Konkurrentin zur SOG, sondern als wichtige Ergänzung positioniert, geben wir hier gerne wieder, dass die SOG sehr proaktiv u.a. auf der Homepage und über LinkedIn Patienteninformation betreibt. Hier kann man sich informieren, oder diese Informationen den Patienten zur Verfügung stellen: https://lnkd.in/ewCuRXni
Es wird erläutert

  • Worum es bei der geplanten TARDOC-Begrenzung geht.
  • Welche möglichen Auswirkungen sie auf die Patientenversorgung haben könnte.
  • Welche Aspekte bereits bekannt sind und worüber noch verhandelt wird.
  • Wie sich die SOG für eine qualitativ hochwertige und uneingeschränkte Versorgung der Bevölkerung einsetzt.

Ganz interessant übrigens in diesem Zusammenhang: Es gibt fast kein Land weltweit, in dem nicht das Gesundheitswesen ein Problemfeld darstellt. Der weltweit angestrebte hohe Standard der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung (der Menschheit) sorgt gleichzeitig überall für Fragen der Finanzierung desselben. In Deutschland gehen die Wellen grad auch hoch. Die Deutschen machen einfach gleich eine Gesetzesflut daraus: Krankenhausreformanpassungsgesetz  (ist ja schon irre , ein Gesetz zur Anpassung einer Reform! Sowas kann auch nur den Nachbarn im grossen Kanton in den Sinn kommen!), am 6.3.26 beschlossen, Apothekenreform am 22.5.26 umgesetzt, Beitragssatzstabilisierungsgesetz am 10.7.26 verabschiedet  :-o.

Zu Forschungszwecken werden immer wieder geheime Dokumente und sogar Keime geschmuggelt. (Prof. Alfred Huber hatte vor 40 Jahren schon Botulinustoxin geschmuggelt, da durfte man das noch gar nicht offiziell handeln wie heute). Die Behörden, Zoll- und Gesundheitsämter sowie Staatsanwaltschaften richten sich nur nach dem Gesetz. Mit unterschiedlichem Elan und unterschiedlichem Erfolg. https://www.nature.com/articles/d41586-026-01995-7?utm_source=Live+Audience&utm_campaign=1829c1eb48-nature-briefing-daily-20260722&utm_medium=email&utm_term=0_-33f35e09ea-500688843

Wissenschaft und Ophthalmologie

Alle wissen, dass dem SAoO-Präsidenten die Corona-Pandemie, deren Aufarbeitung und die Arbeit an möglichen Impfstoffen seit Ausbruch Kopfzerbrechen bereitet und ihm sowohl an der seriösen Arbeit gewisser Wissenschafter als auch an der Gesundheitspolitik, der CDC und der WHO böse Zweifel aufkommen lassen. Diesbezüglich ist es höchst bemerkenswert, dass sogar Medscape die Geschichte inzwischen aufgreift. Ein absolut lesenswerter Artikel hier:
https://www.medscape.com/viewarticle/covid-vaccine-study-cdc-doesnt-want-you-see-2026a1000l3b?ecd=a2a

Ergänzend zum Editorial ein nur viereinhalb-minütiger Videobeitrag von Norman Fenton (britischer Mathematiker und Computer-Wissenschafter): https://www.youtube.com/watch?v=a4LcPF87YLE. Er zeigt darin auf, wie leicht es ist, durch mathematische Tricks die Effektivität einer Therapie zu beweisen. Zu diesem Thema gibt es einen interessanten Artikel zur Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe in Italien  https://doi.org/10.12688/f1000research.181425.1. Wenn man das Paper sorgfältig liest und die NNV (Number Needed to Vaccine) ins Verhältnis setzt, dann würde das z.B. für ein Kopfwehmittel bedeuten: 119 Menschen müssen eine Kopfschmerztablette gegen Kopfschmerzen nehmen, damit einer von den 119 seine Kopfschmerzen los ist. Die anderen haben die potenziellen Nebenwirkungen von Magengeschwüren, intestinalen Blutungen etc. und trotzdem immer noch Kopfschmerzen.

Und wenn wir schon bei der nicht von allen gewünschten Aufarbeitung dieser unmöglichen Pandemie sind: Es gibt inzwischen diverse Artikel, welche allerhand Veränderungen auch am Auge beschreiben. Kritisch dabei sind jene Studien, welche erhebliche UAW der angeblich so unkomplizierten und unschädlichen mRNA-Technologie zum Thema haben. So scheint z.B. der COVID-19-Impfstoff das Hornhautendothel zu verändern (https://doi.org/10.1080/09286586.2025.2522724). Klinisch im aktuellen Zusammenhang wohl nur in besonders heiklen Situationen ein Thema. Aber immerhin. - Die Immunologischen Mechanismen der mRNA-Technologie sind ja leider noch nicht vollständig erforscht. Was man schon weiss, kann man hier lesen: Locci, M., & Pardi, N. (2026). Immunological mechanisms of mRNA vaccines for infectious diseases. Nature, 654(8120), 892–901. https://doi.org/10.1038/s41586-026-10599-0 , das Interessantere ist m.E. die ziemlich lange Liste, was man alles noch nicht weiss.

Und wenn wir schon dabei sind (bei Nature. Und beim Impfen): Eigentlich müsste die Polio ja schon lange ausgerottet sein. Ist sie aber nicht. Warum? Was ist Stand der Dinge? Gibt es einen Plan B? https://www.nature.com/articles/d41586-026-02229-6?utm_source=Live+Audience&utm_campaign=1829c1eb48-nature-briefing-daily-20260722&utm_medium=email&utm_term=0_-33f35e09ea-500688843

Mitochondrien! Ich habe immer schon darauf hingewiesen, und wenn ich nochmal mit Forschung beginnen könnte, würde ich mich wahrscheinlich der Forschung auf dem Gebiet der Mitochondrien widmen. Hier mal ein Artikel zum Schnuppern: https://www.nature.com/articles/s41467-026-71295-1 (oder https://doi.org/10.1038/s41467-026-71295-1).

Dann noch was zum Lernen: Makula-Oedem bei Uveitis. Medscape CME-Fortbildung über neue Horizonte bei diesem Krankheitsbild. Leichter Zugang zu sinnvollem Lerninhalt. https://www.medscape.org/viewarticle/new-horizons-uveitic-macular-edema-2026a10007ij?page=1&src=mkmcmr_driv_stan_mscpedu_260722-OUS-OPHT-new-horizons-uveitic-macular-edema-2026a10007ij-cta&uac=222946HY&sso=true

Dann ein nature-Artikel aus einem ganz anderen Fachgebiet. Sehr spannend: https://www.nature.com/articles/d41586-026-02191-3?utm_source=Live+Audience&utm_campaign=7558629e58-nature-briefing-daily-20260720&utm_medium=email&utm_term=0_-33f35e09ea-500688843 (um den ganzen Artikel zu lesen, muss man sich anmelden). Das gilt auch für diesen Artikel https://www.nature.com/articles/d41586-026-02281-2?utm_source=Live+Audience&utm_campaign=5aed9ee873-nature-briefing-daily-20260721&utm_medium=email&utm_term=0_-33f35e09ea-500688843, der unser aktuelles Thema KI aufgreift.

Behörden etc.

Wenn man durch die Administration scrollt, staunt man immer wieder, womit sich Politik und Behörden beschäftigen, beschäftigen müssen oder auch nur so tun, als sei es eine Beschäftigung wert.
Beispiele? Gerne: https://www.admin.ch/de/newnsb/-uURexC4IBXCd7thSF97O.

Was wirklich in letzter Zeit läuft, ist auf der Seite der SOG abrufbar. An die GV gehen Ende August in Lausanne! Die Themen sind brennend und wir MÜSSEN uns erstens wehren und das zweitens möglichst einheitlich! Der Brief der SOG an Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider kann hier eingesehen werden. https://lnkd.in/e47EXWRv

Es gibt auch durchaus relevante Themen, von denen sehr viele aber an uns vorüberziehen. Wer wusste schon z.B. das da: https://www.ekqmb.admin.ch/de/newnsb/jS3qTaDyj691DxIgh-nHz? Ist aber – vielleicht – gar nicht so unwichtig.

Wichtiger hingegen, was der Fall Maisano im Unispital Zürich auslöst: https://www.admin.ch/de/newnsb/juAnrw2-FAx9PUYchOG-U

Und: Ebola. Neue Variante im Kongo. Es ist nicht über alle Zweifel erhaben, was die WHO macht und publiziert, aber es ist gut, wenn die Schweiz dort hilft, wo echter Mangel herrscht (Material, Personal): https://www.eda.admin.ch/de/newnsb/mpvOPQNDKBrCAPCd8Ulc4

Und ganz zum Schluss mal wieder der Hinweis: https://www.bag.admin.ch/de/bag-bulletin

Gefühlsmässig ist damit dieser Newsletter schon wieder fast überladen. Ich schliesse deshalb hier ab und wünsche allen viel Spass beim Reinknien, bei der Horizont-Erweiterung und bei unserem aktiven Kampf für eine gute Ophthalmologie und einer optimalen Versorgung unserer Patienten.

Euer SAoO-Präsi

Dietmar Thumm
Präsident Swiss Academy of Ophthalmology

Dietmar